Freitag, 18. Mai 2012

Kausalität


Manchmal kann man eine Entscheidung sehen. Man kann sehen wie etwas Unaufhaltsames direkt vor dem Inneren und äußeren Auge geschieht. Eine Ahnung die zur Realität wurde. Eine Ahnung die zur harten eiskalten Realität wurde an der man nichts zu ändern vermag. Das mag eine Person sein der stirbt oder auch ein Gedanke gar eine Hoffnung die nicht überlebt. Die letzten Wochen waren für mich ein Trip aus Glücksgefühlen, Schuld, Angst, Wut, Eifersucht doch heute ist der Trip endlich zuende. Was ich befürchtet hatte trat ein und die vorhergesehenen Verhaltensmuster meiner seits und die geplanten schritte werden eingeleitet. In mir tobt ein Sturm den nur ein guter Freund meiner seits zu entfesseln vermag.
 Tief unter der Oberfläche gräbt sich dieses Monster durch meine Gedanken wie ein Parasit und ich möchte schreien vor innerem Schmerz. Möchte wenigstens ein wenig dieses Schmerzes an jene verteilen die ihn mir zugefügt haben. Doch mein Wesen lässt es nicht zu. Ich werde das tun was ich immer tue wenn ich das Gefühl habe mir mit etwas ins eigen fleisch zu schneiden. Ich lasse die klinge fallen und verschwinde an einen Ort den nur ich kenne um meine Wunden zu lecken und nach einem neuen kapitel meines Lebens Ausschau zu halten. 
Los lassen kann sehr befreiend sein. 
Man verliert alles aber ein neuer Anfang ist immer erfrischend. Vielleicht habe ich ja beim dritten mal... das Glück wieder einen Sinn in der Sache zu sehen. Vielleicht aber auch nicht...
Wir werden sehen

Montag, 14. Mai 2012

Vertagt


Tief verschlossen ist der Kern
Den ich anfassen möchte so gern
Den zu erreichen ich mir geschworen
Sei der Pfad noch so gewunden... verworren

Versunken war ich in mir selbst ohne Wiederkehr.
Vermisst hab ich diesen Teil nicht gerade sehr,
doch einen Versuch zu starten werde ich wagen,
Mich selbst in die Welt, hinaus zu tragen

Zerrissen im Inneren war ich noch nie
Zwei Welten zu teilen ohne Verdruss
Mir zu schießen ins eigene Knie
Loslassen... wo ich loslassen muss

Um zu vereinen was immer eins war
Zu verbinden ganz ohne Gefahr
Was mir bedeutet auf dieser Seite,
des Abgrunds einfach alles.
Wäre ich ohne doch arm, ja geradezu Pleite.

So sehe ich verwegen ans Ende der Welt
Trage die Balance zwischen Freuden und Geld
In einem Arm die Frau mit den magischen Augen
Im anderen den einen Freund...
ohne den die Welt würde nichts taugen


Manchmal verrät mir der Klang meiner Träume
sowie der Kleidung mancher Säume
Was hinter dem ganzen sich zu verbergen versucht
Doch seh ich die Auflösung nie als wär ich verflucht

Was immer in nächster Zeit meine Taten sprechen
Ich werde mit mir nicht niemals nie brechen
Stark sein, der Fels den man zu wünschen sich nicht wagt
Der Fels der selbst im tiefsten Sturm aus der Brandung ragt

Ich halte meine Augen gen Himmel gerichtet voller Kraft
Mit klarem Ziel als wäre es schon Morgen geschafft
Zu einen was mir von Kausalität gegen wurde durch Zeit
Endlich zu beenden meinen Inneren Streit.

Meine Wut, meine Pein, mein Leiden,
Sie alle...
wurden vertagt

Und was bleibt
Ist nun das was mich treibt
wieder zu sein der ich einmal gewesen
Ein Mensch mit einem fröhlichen Wesen




Sonntag, 29. April 2012

Lächeln Bitte

Manchmal macht mich alles so verrückt das ich lachen muss.
Und wieder Manchmal, erwische ich mich dabei in meinem Leeren Kopf ein Gefühl aus einer verstaubten Kiste zu kramen und dann muss ich lächeln. Weil es mich daran erinnert wie schön es war hin und wieder einfach erfüllt zu sein. Oder wie es ist sich ehrlich gegenseitig zu lieben. Sich über die Fehler die man hat zu amüsieren und die Zukunft nicht mit einem Damokles Schwert im Nacken zu betrachten. Frei atmen und lachen. Träumen und davon schreiben. Dichten und lautlos nebeneinander lesen.

Manchmal erinnere ich mich einfach gern an alte Gefühle. Zustände die noch nicht fest definiert waren. Freunde die noch Bekanntschaften waren. Beziehungen die noch Liebschaften waren.











*seufz*

Dienstag, 24. April 2012

Einsamkeit ist schrecklich

Manchmal sieht man in sich selbst hinein horcht auf etwas das einem einen Grund liefert Morgens aufzustehen. Und dann entdeckt man das da einfach nichts ist. Man sieht in den Spiegel und möchte nicht glauben das man die Person ist die man im Spiegel sieht. Ihre Augen sind so leer so emotionslos und kalt. Ich entdecke keine Lebensfreude mehr. Tief in mir schreit etwas wie verrückt nach Wahnsinn als einzigem Ausweg aus dieser Farce die sich Leben nennt. Die Höflichkeiten die Rolle des Gut- menschen sie ekelt mich an. Ich will kein netter Mensch mehr sein. Ich will nicht verständnisvoll und Hilfsbereit sein niemand ist es schließlich für mich. Wenn ich in den Spiegel starre um 4 Uhr Nachts und kaum viel mehr als meine eignen Schemenhaften Umrisse erkennen kann. Denke ich ich blicke in meine eigene Seele und falle im freien Fall in ein loch aus purer unbeschreiblich klarer Dunkelheit. Ein Ruck durchfährt mich, ein Schauer, dass Gefühl das Ende des Universums berührt zu haben. Erst wenn man alles aus den Augen verloren hat, alle Ziele aufgegeben und nach nichts weiter als einem Sinn ruft, erst dann entdeckt man wie unbedeutend man ist. Diese Welt braucht mich nicht Diese Welt erträgt mich nicht. Diese Welt ist vollkommen ohne Faszination für mich. Und ich auch für sie.
Wenn niemand deinen Schmerz mit dir teilt wird er eines Tages unerträglich und erdrückt dich. Er frisst dich auf mit Haut und Haaren und lässt dich entweder verschwinden oder verwandelt dich in einen wahnsinnigen. Ein Irres Monster das die Realität loslässt um seine eigene Realität zu finden. Um sich dann für immer in einem Alptraum aus grellen Farben und bereits erlebten Erinnerungsfetzen zu wälzen.

I never asked for this...

Donnerstag, 19. April 2012

Icarus Part 2

Meine Sehnsucht ist stark gewachsen die letzten zwei Tage. Ich fühle mich verloren und wünschte ich könnte vergangen sein und als winziger teil in meinen Freunden und meiner Familie weiter leben. Doch so funktioniert es leider nicht. Wenn ich die Welt heute verlasse, wäre ich schneller vergessen als Ich es mir lieb ist und so ist der einzige Grund aus dem ich morgen früh aufstehe, das ich für andere da sein kann.
Ich... betrachtet im Spiegel muss krank sein. Ist es nicht der Wille eines Jeden Menschen seinen eignen Vorteil und nur sein eigenes Glück zu finden? Warum bin ich so anders warum kann ich nicht glücklich sein ohne jemand anderen... Ich weiß es nicht.
Manchmal wenn ich meine Augen schließe verlasse ich meinen Körper und tauche in eine fantastische Welt ein, voller Wunder und gigantischer weiser Wesen. Eine Welt von Titanen erschaffen, eine Welt von Giganten zusammengehalten. In harten Zeiten verliere ich mich nur allzu oft darin und erwische mich dabei wie ich jemandem nicht richtig zugehört habe. Wie ich an der Kasse vergessen habe meinen Geld beutel herauszuholen. Oder wie ich vergesse weiter zu schreiben und plötzlich durch meinen Bildschirm hindurchstarre.

Ich versuche mich immer mit meinen engsten zu umgeben und doch scheine ich so hilflos zu sein aus ich in meinen Kopf flüchte.
Doch mittlerweile kann ich endlich etwas begründen worüber ich solange schon nachgedacht habe.

The bird of Hermes is my name. Eating my wings to make me tame.

Warum will ich diesen einen Ausspruch so dringend auf meinem Körper geschrieben haben? Er drückt meine Sehnsucht aus. Mein Wunsch mehr als ein Mensch zu sein und dabei gleichzeitig das ich mich völlig aufgeben muss, mich selbst fressen um jemals mit einer Frau glücklich zu werden. Nur wenn ich mich voll und ganz hingeben darf und kann. Mich jemandem Opfern der das Opfer zu schätzen weiß und es auch haben möchte.
Ich bin ein verlorener Denker in einem Meer aus Wahnsinnigen. Und greife nach meinen eigenen Flügeln um mich anzupassen und selbst wahnsinnig werden zu können.

Eines Tages wird dieser Spruch meinen Körper verzieren spätestens wenn er es wert ist verziert zu werden.

finstere Träume wünsche ich...

Montag, 16. April 2012

Icarus

3 Uhr...

Nachts wie bedeutungslos und allein kannst du dich fühlen wenn du in den Himmel siehst? Die unendliche Weite wird dir erst bewusst wenn du die Einsamkeit um dich begreifst. Wie unwichtig ein jeder Einzelne von uns ist. Wie unbedeutend wir im Gesamten sind. Das einzige was wir tun können ist einander festzuhalten und zu Hoffen das man uns genug Zeit lässt einen Sinn in dem zu erkennen, warum und für was wir sind. Ich habe nie nach einem Leben gefragt.
Um einen fiktiven Namensbruder zu zitieren "I never asked for this. "
Manchmal fühle ich mich wie Ikarus der mit aller Macht versucht höher und höher zu fliegen nur um dann der unumstößlichen Kausalität der Götter zum Opfer zu fallen und mit brennenden Flügeln zu Boden zu stürzen.
Manchmal tief in der Nacht wenn die Kinder, Mütter und ihre Ehemänner schlafen, wenn die einsamen sich alleine in ihren betten im Schlaf winden und die sehnsüchtigen stille tränen vergießen wünschte ich mir ich könne mich erheben. Mehr sein als ein Mensch, mehr sein als was meine unschöne hülle zulässt. Kein Freigeist sondern ein Freier Geist zu sein. streifend über den Menschen unendlich weise und wachsam. Das geschäftige treiben beobachten wenn die Menschen morgens ihren Alltag aufnehmen. Da zu sein wenn die einsamen einsam sind. Da zu sein wenn Leid geteilt und da zu sein wenn leid ausgeteilt wird. Doch ich bin nur ich. Ein Mensch der alles dafür geben würde seine Grenzen zu sprengen. Neu Anzufangen, eine zweite Chance zu bekommen all das genügt mir nicht. Ich will wirklich frei sein. Frei von Angst Menschen zu verletzten und zu verlieren Frei von Angst das meine Eigene Rasse sich vor lauter Dummheit selbst auslöscht Frei von Angst Angst zu haben.

Das einzige was auf diesem Planeten wirklich wichtig zu sein scheint ist das man als echte Liebe bezeichnet. Es ist das einzige das mir das Gefühl gab nicht im falschen Körper auf dem Falschen Planeten und zur falschen zeit geboren zu sein. Ich hasse mich nicht selbst nein es ist viel Schlimmer als das. Ich bemitleide mich selbst. Wie wenig Mut und Kraft ich aufbringe mich durch diese, meine Welt zu schlagen. Wie wenig ich anderen Menschen gebe und wie wenig ich mir selbst bedeute.

Manchmal sehne ich mich nach einem Kampf, er erscheint mir das Perfekte ziel eines Mannes zu sein. Ein Kampf um die Geliebte zurück zu erobern oder ein Kampf um das Böse vernichten zu können und die Welt zu einem besseren ort zu machen. Doch sehe ich ihn nicht MEINEN Kampf....

Wiederum gibt es andere Zeiten da ich nur erhoffe eines Tages jemanden zu finden der das fehlende Puzzelteil in meinem Leben ist der meine Rätsel aufdecken und meine Leiden und meine Sehnsucht nach dem Unerreichbaren lindern kann.
Vielleicht erkenne ich ja bald jemanden als diese fehlende stück.

Montag, 9. Januar 2012

Monster

Manchmal bin ich noch wach.
Dann reflektiere ich alles. Mein leben meine Sorgen meine zeit.
und wann immer ich das tue.
Bin ich im innersten schwarz wie die Nacht die ich betrachte.
Ich vermisse die Dunkelheit, die Nacht fühle mich zu einem einsamen gefürchteten Dasein hingezogen. Eine Ungestalt, ein Monster.