Samstag, 21. August 2021

Es fliegt vorbei

 Es fliegt vorbei


Ungreifbar und doch erfasst

Liebgewonnen zutiefst gehasst

Zieht es vorbei ohne jeden halt

Wie trockener schwarzer Sand


Dem Glätscher gleich

Mit geliehener Zeit

Ohne Anleitung, weder

Arm noch Reich


Ohne Sinn ohnmächtig

Unergründlich unbestimmbar

Füllig völlig, schmächtig

IMPERFEKT


Gegossen in Glas

Ewig im Irdischen maßstab

Unerreichbar wie für den see

Das Meer


Wohin? Vorbei..



Sonntag, 23. August 2015

Die Parade des Wahnsinns marschiert wieder

Mit von Hoffnung erfülltem Blick erwarte ich was kommen mag am Ende der Parade. Ein konstrukt aus licht und Schatten lehrte mich das die wahre Bedeutung von Wahnsinn ist etwas immer und immer wieder zu tun und zu erwarten das sich etwas ändert. Genau dem gebe ich mich hin und lausche der Kakophonie meiner Gedanken die geräuschvoll sich über jeden Moment meines Lebens ergießt. Manchmal erblicke ich Hoffnung und Kraft in ihrer reinsten Form. Musik, Melodien, Gerüche vermögen es immer wieder längst begrabenes herauf zu fördern als wäre es erst Gestern gewesen. Zum bersten gefüllt mit Glauben schreite ich unerbittlich voran immer bemüht ein wenig abseits der Wege zu gehen. Steht gerichtet auf ein noch bequemeres und besseres Leben.
Voller Inbrunst will ich ewig leben. Will sehen wie die Welt sich dreht und verwelkt.
An gedeuteten Sternen will ich vorbei ziehen und lachen über das was wir einst waren..


Montag, 17. November 2014

tiefe wasser sind nicht still

Tiefe Wasser

sind nicht still
weiß nicht mehr
wohin ich will

Weiß nicht mehr was mich einst bewegt
Trauere Tag für Tag
Was mich einst hat tief erregt
Nimmt mich nun vollendet in Beschlag

Trug den Mut
stehts im Herzen
dahin geflossen, Flut
Wie im Wind stehende Kerzen 

Das Verlangen Allmächtig
Endlich mehr zu sehen
Meine Zukunft schien so trächtig
doch nun möcht ich nur noch gehen

Gar' rennen möcht ich, flüchten
fliehen mit dem Wind
Glauben möchte ich Gerüchten
doch bin geschlagen, schon längt blind

So sehe ich auf mein Leben
Durch blindes Glas, grau in grau
möcht mich opfern, alles geben
weiß nur noch eines ganz genau

Der Atem am Glas der sich beschlägt
Ist mein Leben das vergeht
...




Montag, 16. Dezember 2013

Alte Werte

Manchmal setzt man sich hin und lässt voller Sehnsucht alte Bilder vorm eigenen Geistigen Auge passieren. Weißt du noch wie wir uns zusammen Geschichten ausgedacht haben? Weißt du noch wie damals jeder mit jedem wollte aber nicht konnte? Weißt du noch wie die Welt vollkommen bedeutungslos erschien gegenüber den Worten eines einzelnen Freundes.
Früher gelang es mir alles auszublenden. Die Worte eines einzelnen fesselten mich zu tiefst. In meinem Kopf explodierten Welten während ich einfach nur still da saß und mir anhörte was immer Sie zu sagen hatte. Eigentlich waren es immer Frauen aber viel weniger wegen ihres Geschlechts. Eigentlich ging es mir nur um ihre Art. So einzigartig und kompliziert ein jedes einzelnes Geschöpf unter ihnen ist. Oft habe ich versucht zu verstehen warum mich nur Frauen inspiriert haben warum bei fast allen Männern stummes Verständnis das einzige war was mir mein Verstand gönnte.
Heute weiß ich, ich verstand sie ganz im Gegensatz zu den meisten Frauen.
Mir geht es aber hierbei aber nicht um die Völkische Interpretation des Verstehen. Ich wollte keinen Mechanismus, keine Schwäche entdecken.
Worum es mir schlussendlich ging war das eintauchen in die Seele meines Gegenüber. Ich wollte die Menschen nicht verstehen ich wollte sie berühren. So wie man ein Gotteshaus betritt nur um dann in ehrfürchtiges flüstern zu verfallen.
Heute durfte ich wieder zuhören, erzählen und nachdenken. Den wenigsten meiner Freunde ist klar wie sehr ich an ihnen hänge. Wie viele Geschichten ich mir schon angehört habe, wie viele Gedanken ich rekonstruiert und viele Details ich mir gemerkt habe. Voller Dankbarkeit verneige ich mich für jedes bisschen Fantasie das ich ihnen zu verdanken habe. Ein unermüdlicher Quell aus Inspiration. Ob es nun die neuste Geschichte eines besonders betrunkenen Trunkenbolds ist oder die Heirat der frisch geschwängerten besten Freundin. So un inspiriert das auch klingen mag, in mir erzeugt es Schwingungen vergangener Tage.
Alles war zu diesem Zeitpunkt noch neu. Unbekannt und besonders.
Hin und wieder zieht mich der Gedanke an ein Buch über Sie alle zu schreiben voller echter Dramatik. Manchmal schreibt das Leben wirklich die schlechtesten Geschichten. So schlecht das selbst die Schmierigste Komödie noch mehr Klasse hätte. Sicher ich müsste ihnen allen ein bisschen mehr Kraft verleihen, Sie ein wenig überzeichnen aber dennoch... Sie sind meine Helden meine Soldaten im Krieg den wir leben nennen. Wir alle ziehen mit aller Gewalt an unserem Leben Ziehen so fest in eine Richtung wie wir können nur um vom Fleck zu kommen.
Ich möchte so gerne Festhalten wer wir sind woran wir da ziehen und warum ausgerechnet wir es verdient haben das man sich an uns erinnert. Vielleicht gelingt es mir eines Tages ja.

Also warum sitze ich heute Abend hier und schreibe statt zu schlafen? Kurz: Alte Zeiten verblassen nicht.
Wann immer ich alte Musik höre spüre ich die Kraft die Sie mir eins gab. Wann immer ein Freund mir seine Geschichten erzählt spüre ich die Muse die er mir einst beschert hatte. Wann immer ich aus dem Fenster blicke auf ein und die Selbe Landschaft erinnere ich mich für den Bruchteil einer Sekunde an all die vielen Geschichten die mir durch den Kopf gehen.
Ich bin mehr als meine Arbeit mehr als meine Freundschaften mehr als meine Schriftzüge mehr als meine Gedanklichen Exkursionen. Ich bin die Summe aller Teile der Wendepunkt vieler Schicksale und genau das muss ich bleiben. Der Wendepunkt vieler Schicksale. Die Leute sollen sich an mich erinnern als den Menschen der Sie getragen hat als sie Nicht mehr laufen konnten. Der Mensch der sie bekocht hat als sie keine Kraft mehr hatten. Der Mensch der ihnen die Last von der Schulter genommen hat als sie nicht mehr klar denken konnten. Ich will Kraft geben denn das gibt mir Kraft.
Kraft eine Welt zu ertragen die Perfekt sein könnte sich aber so vehement dagegen wehrt wie eine Katze gegen das baden.

So nun wünsche ich noch einen angenehmen Abend
Regie: Character verbeugt sich und verlässt langsam rückwärts das Zimmer.

Volllast

Wenn eine Maschine unter volllast arbeitet wird sie genauso behandelt wie ein Mensch. Sie wird als langsam bezeichnet Zeigt Überlastung Erscheinungen und wird trotzdem weiter mit neuen Aufgaben gefüttert egal ob diese erledigt werden oder nicht. Man empfindet Sie als lästig ineffizient und wünschst sich eine neue.
Ganz gleich welchen Willen ich an den Tag lege mein Körper reagiert mit geistiger Erschöpfung Ablehnung und Zeit Verschwendung. Nur all zu leicht ist es sich ablenken zu lassen und geistig vollkommen woanders zu sein.
Ich selbst bin seit ich meine Welten in ein Cluster NEW EDEN's eingefügt habe nur noch in dieser Welt doch vielmehr wegen ihrem Potenzial als ihrem Spiel. Manchmal wird mir in unpassenden Momenten klar das mein Geist gerade auf einem Schiff ist Billarden von Lichtjahren entfernt. In einer Welt in der ein Leben noch sehr viel bedeutungsloser ist als in unserer. 
Ich weiß nicht genau warum doch im Moment reizen mich melancholische Gedankenspiele wieder sehr. Tief verworren und noch tiefer begraben finde ich alte werte meiner Selbst wieder. Der Dichter und Geschichtenerzähler möchte wieder frei gelassen und ausgelegt werden. All diese tiefe Finsternis die ich unter einem Berg meines aktuellen Glücks begraben habe. Hatten mich einst ausgemacht. Nach außen hin meist ausgeglichen und ein guter Zuhörer doch innerlich völlig versessen in die Melancholie selbst. Ich vermute daher kommt auch mein nicht enden wollender Wunsch Cello zu spielen. Das zumindest aus meiner Sicht traurigste Instrument das es je gab.

Freitag, 18. Mai 2012

Kausalität


Manchmal kann man eine Entscheidung sehen. Man kann sehen wie etwas Unaufhaltsames direkt vor dem Inneren und äußeren Auge geschieht. Eine Ahnung die zur Realität wurde. Eine Ahnung die zur harten eiskalten Realität wurde an der man nichts zu ändern vermag. Das mag eine Person sein der stirbt oder auch ein Gedanke gar eine Hoffnung die nicht überlebt. Die letzten Wochen waren für mich ein Trip aus Glücksgefühlen, Schuld, Angst, Wut, Eifersucht doch heute ist der Trip endlich zuende. Was ich befürchtet hatte trat ein und die vorhergesehenen Verhaltensmuster meiner seits und die geplanten schritte werden eingeleitet. In mir tobt ein Sturm den nur ein guter Freund meiner seits zu entfesseln vermag.
 Tief unter der Oberfläche gräbt sich dieses Monster durch meine Gedanken wie ein Parasit und ich möchte schreien vor innerem Schmerz. Möchte wenigstens ein wenig dieses Schmerzes an jene verteilen die ihn mir zugefügt haben. Doch mein Wesen lässt es nicht zu. Ich werde das tun was ich immer tue wenn ich das Gefühl habe mir mit etwas ins eigen fleisch zu schneiden. Ich lasse die klinge fallen und verschwinde an einen Ort den nur ich kenne um meine Wunden zu lecken und nach einem neuen kapitel meines Lebens Ausschau zu halten. 
Los lassen kann sehr befreiend sein. 
Man verliert alles aber ein neuer Anfang ist immer erfrischend. Vielleicht habe ich ja beim dritten mal... das Glück wieder einen Sinn in der Sache zu sehen. Vielleicht aber auch nicht...
Wir werden sehen

Montag, 14. Mai 2012

Vertagt


Tief verschlossen ist der Kern
Den ich anfassen möchte so gern
Den zu erreichen ich mir geschworen
Sei der Pfad noch so gewunden... verworren

Versunken war ich in mir selbst ohne Wiederkehr.
Vermisst hab ich diesen Teil nicht gerade sehr,
doch einen Versuch zu starten werde ich wagen,
Mich selbst in die Welt, hinaus zu tragen

Zerrissen im Inneren war ich noch nie
Zwei Welten zu teilen ohne Verdruss
Mir zu schießen ins eigene Knie
Loslassen... wo ich loslassen muss

Um zu vereinen was immer eins war
Zu verbinden ganz ohne Gefahr
Was mir bedeutet auf dieser Seite,
des Abgrunds einfach alles.
Wäre ich ohne doch arm, ja geradezu Pleite.

So sehe ich verwegen ans Ende der Welt
Trage die Balance zwischen Freuden und Geld
In einem Arm die Frau mit den magischen Augen
Im anderen den einen Freund...
ohne den die Welt würde nichts taugen


Manchmal verrät mir der Klang meiner Träume
sowie der Kleidung mancher Säume
Was hinter dem ganzen sich zu verbergen versucht
Doch seh ich die Auflösung nie als wär ich verflucht

Was immer in nächster Zeit meine Taten sprechen
Ich werde mit mir nicht niemals nie brechen
Stark sein, der Fels den man zu wünschen sich nicht wagt
Der Fels der selbst im tiefsten Sturm aus der Brandung ragt

Ich halte meine Augen gen Himmel gerichtet voller Kraft
Mit klarem Ziel als wäre es schon Morgen geschafft
Zu einen was mir von Kausalität gegen wurde durch Zeit
Endlich zu beenden meinen Inneren Streit.

Meine Wut, meine Pein, mein Leiden,
Sie alle...
wurden vertagt

Und was bleibt
Ist nun das was mich treibt
wieder zu sein der ich einmal gewesen
Ein Mensch mit einem fröhlichen Wesen




Sonntag, 29. April 2012

Lächeln Bitte

Manchmal macht mich alles so verrückt das ich lachen muss.
Und wieder Manchmal, erwische ich mich dabei in meinem Leeren Kopf ein Gefühl aus einer verstaubten Kiste zu kramen und dann muss ich lächeln. Weil es mich daran erinnert wie schön es war hin und wieder einfach erfüllt zu sein. Oder wie es ist sich ehrlich gegenseitig zu lieben. Sich über die Fehler die man hat zu amüsieren und die Zukunft nicht mit einem Damokles Schwert im Nacken zu betrachten. Frei atmen und lachen. Träumen und davon schreiben. Dichten und lautlos nebeneinander lesen.

Manchmal erinnere ich mich einfach gern an alte Gefühle. Zustände die noch nicht fest definiert waren. Freunde die noch Bekanntschaften waren. Beziehungen die noch Liebschaften waren.











*seufz*

Dienstag, 24. April 2012

Einsamkeit ist schrecklich

Manchmal sieht man in sich selbst hinein horcht auf etwas das einem einen Grund liefert Morgens aufzustehen. Und dann entdeckt man das da einfach nichts ist. Man sieht in den Spiegel und möchte nicht glauben das man die Person ist die man im Spiegel sieht. Ihre Augen sind so leer so emotionslos und kalt. Ich entdecke keine Lebensfreude mehr. Tief in mir schreit etwas wie verrückt nach Wahnsinn als einzigem Ausweg aus dieser Farce die sich Leben nennt. Die Höflichkeiten die Rolle des Gut- menschen sie ekelt mich an. Ich will kein netter Mensch mehr sein. Ich will nicht verständnisvoll und Hilfsbereit sein niemand ist es schließlich für mich. Wenn ich in den Spiegel starre um 4 Uhr Nachts und kaum viel mehr als meine eignen Schemenhaften Umrisse erkennen kann. Denke ich ich blicke in meine eigene Seele und falle im freien Fall in ein loch aus purer unbeschreiblich klarer Dunkelheit. Ein Ruck durchfährt mich, ein Schauer, dass Gefühl das Ende des Universums berührt zu haben. Erst wenn man alles aus den Augen verloren hat, alle Ziele aufgegeben und nach nichts weiter als einem Sinn ruft, erst dann entdeckt man wie unbedeutend man ist. Diese Welt braucht mich nicht Diese Welt erträgt mich nicht. Diese Welt ist vollkommen ohne Faszination für mich. Und ich auch für sie.
Wenn niemand deinen Schmerz mit dir teilt wird er eines Tages unerträglich und erdrückt dich. Er frisst dich auf mit Haut und Haaren und lässt dich entweder verschwinden oder verwandelt dich in einen wahnsinnigen. Ein Irres Monster das die Realität loslässt um seine eigene Realität zu finden. Um sich dann für immer in einem Alptraum aus grellen Farben und bereits erlebten Erinnerungsfetzen zu wälzen.

I never asked for this...

Donnerstag, 19. April 2012

Icarus Part 2

Meine Sehnsucht ist stark gewachsen die letzten zwei Tage. Ich fühle mich verloren und wünschte ich könnte vergangen sein und als winziger teil in meinen Freunden und meiner Familie weiter leben. Doch so funktioniert es leider nicht. Wenn ich die Welt heute verlasse, wäre ich schneller vergessen als Ich es mir lieb ist und so ist der einzige Grund aus dem ich morgen früh aufstehe, das ich für andere da sein kann.
Ich... betrachtet im Spiegel muss krank sein. Ist es nicht der Wille eines Jeden Menschen seinen eignen Vorteil und nur sein eigenes Glück zu finden? Warum bin ich so anders warum kann ich nicht glücklich sein ohne jemand anderen... Ich weiß es nicht.
Manchmal wenn ich meine Augen schließe verlasse ich meinen Körper und tauche in eine fantastische Welt ein, voller Wunder und gigantischer weiser Wesen. Eine Welt von Titanen erschaffen, eine Welt von Giganten zusammengehalten. In harten Zeiten verliere ich mich nur allzu oft darin und erwische mich dabei wie ich jemandem nicht richtig zugehört habe. Wie ich an der Kasse vergessen habe meinen Geld beutel herauszuholen. Oder wie ich vergesse weiter zu schreiben und plötzlich durch meinen Bildschirm hindurchstarre.

Ich versuche mich immer mit meinen engsten zu umgeben und doch scheine ich so hilflos zu sein aus ich in meinen Kopf flüchte.
Doch mittlerweile kann ich endlich etwas begründen worüber ich solange schon nachgedacht habe.

The bird of Hermes is my name. Eating my wings to make me tame.

Warum will ich diesen einen Ausspruch so dringend auf meinem Körper geschrieben haben? Er drückt meine Sehnsucht aus. Mein Wunsch mehr als ein Mensch zu sein und dabei gleichzeitig das ich mich völlig aufgeben muss, mich selbst fressen um jemals mit einer Frau glücklich zu werden. Nur wenn ich mich voll und ganz hingeben darf und kann. Mich jemandem Opfern der das Opfer zu schätzen weiß und es auch haben möchte.
Ich bin ein verlorener Denker in einem Meer aus Wahnsinnigen. Und greife nach meinen eigenen Flügeln um mich anzupassen und selbst wahnsinnig werden zu können.

Eines Tages wird dieser Spruch meinen Körper verzieren spätestens wenn er es wert ist verziert zu werden.

finstere Träume wünsche ich...

Montag, 16. April 2012

Icarus

3 Uhr...

Nachts wie bedeutungslos und allein kannst du dich fühlen wenn du in den Himmel siehst? Die unendliche Weite wird dir erst bewusst wenn du die Einsamkeit um dich begreifst. Wie unwichtig ein jeder Einzelne von uns ist. Wie unbedeutend wir im Gesamten sind. Das einzige was wir tun können ist einander festzuhalten und zu Hoffen das man uns genug Zeit lässt einen Sinn in dem zu erkennen, warum und für was wir sind. Ich habe nie nach einem Leben gefragt.
Um einen fiktiven Namensbruder zu zitieren "I never asked for this. "
Manchmal fühle ich mich wie Ikarus der mit aller Macht versucht höher und höher zu fliegen nur um dann der unumstößlichen Kausalität der Götter zum Opfer zu fallen und mit brennenden Flügeln zu Boden zu stürzen.
Manchmal tief in der Nacht wenn die Kinder, Mütter und ihre Ehemänner schlafen, wenn die einsamen sich alleine in ihren betten im Schlaf winden und die sehnsüchtigen stille tränen vergießen wünschte ich mir ich könne mich erheben. Mehr sein als ein Mensch, mehr sein als was meine unschöne hülle zulässt. Kein Freigeist sondern ein Freier Geist zu sein. streifend über den Menschen unendlich weise und wachsam. Das geschäftige treiben beobachten wenn die Menschen morgens ihren Alltag aufnehmen. Da zu sein wenn die einsamen einsam sind. Da zu sein wenn Leid geteilt und da zu sein wenn leid ausgeteilt wird. Doch ich bin nur ich. Ein Mensch der alles dafür geben würde seine Grenzen zu sprengen. Neu Anzufangen, eine zweite Chance zu bekommen all das genügt mir nicht. Ich will wirklich frei sein. Frei von Angst Menschen zu verletzten und zu verlieren Frei von Angst das meine Eigene Rasse sich vor lauter Dummheit selbst auslöscht Frei von Angst Angst zu haben.

Das einzige was auf diesem Planeten wirklich wichtig zu sein scheint ist das man als echte Liebe bezeichnet. Es ist das einzige das mir das Gefühl gab nicht im falschen Körper auf dem Falschen Planeten und zur falschen zeit geboren zu sein. Ich hasse mich nicht selbst nein es ist viel Schlimmer als das. Ich bemitleide mich selbst. Wie wenig Mut und Kraft ich aufbringe mich durch diese, meine Welt zu schlagen. Wie wenig ich anderen Menschen gebe und wie wenig ich mir selbst bedeute.

Manchmal sehne ich mich nach einem Kampf, er erscheint mir das Perfekte ziel eines Mannes zu sein. Ein Kampf um die Geliebte zurück zu erobern oder ein Kampf um das Böse vernichten zu können und die Welt zu einem besseren ort zu machen. Doch sehe ich ihn nicht MEINEN Kampf....

Wiederum gibt es andere Zeiten da ich nur erhoffe eines Tages jemanden zu finden der das fehlende Puzzelteil in meinem Leben ist der meine Rätsel aufdecken und meine Leiden und meine Sehnsucht nach dem Unerreichbaren lindern kann.
Vielleicht erkenne ich ja bald jemanden als diese fehlende stück.

Montag, 9. Januar 2012

Monster

Manchmal bin ich noch wach.
Dann reflektiere ich alles. Mein leben meine Sorgen meine zeit.
und wann immer ich das tue.
Bin ich im innersten schwarz wie die Nacht die ich betrachte.
Ich vermisse die Dunkelheit, die Nacht fühle mich zu einem einsamen gefürchteten Dasein hingezogen. Eine Ungestalt, ein Monster.

Montag, 21. November 2011

Was gibt es viel zu sagen

Und wieder dreht sich das Rad weiter. Später zur Arbeit Später zur Freude später zur Sorglosigkeit. Während manche Menschen versuchen glücklich zu werden hab ich das Gefühl, das mein einziger Lebenssinn darin besteht nicht verrückt zu werden. Und natürlich meine Sorgen und mein immer unter der Oberfläche brodelnder Hass über meine eigene Unentschlossenheit. Es gibt nur wenige dinge die mich davon abhalten. Freunde stehen hier an erster Stelle. Danach mein Bruder der mir in dieser Welt immer halt gibt.
Ach es gibt so viele dinge die ich geregelt haben möchte. Um sie einfach endlich zu vergessen oder sie wenigistens zu ändern. Zur zeit frage ich mich ob es nicht zeit wird jedem einfach immer die warheit zu sagen vor allem meinen Freunden. In iherer nähe bin ich zwar schon weitestgehend ich selbst und doch nhalte ich mich immer wieder zurück bin diplomatisch und halte meine eigenen richtigen gefühle zurück.
Ich quäle mich selbst und suhle mich in selbstmitleid und jeder Tag an dem ich alleine bin bringt mich einen paar cm näher an den Abgrund vor dem ich mich so fürchte.
Jeden tag an dem ich alleine bin wünsche ich es wäre mein letzter tag. Ich bin sozial so verendet das ich mir gar nicht mehr zu helfen weiß und jeden morgen mit dem gefühl aufwache bei den kleinsten dingen schon garantiert zu versagen. Ich habe mein selbstwert entgültig verloren und meine motivation weiter zu machen besteht aus monothonie. Doch wenigstens habe ich arbeit...und freunde die immer mal wieder nach mir sehen...

Montag, 17. Oktober 2011

Neues Kapitel Lektion 476


Erwarte keine Wunder. Ich hatte auf mehr gehofft und falsch gewettet. Ich denke immer noch das es aufwärts geht. Aber wohin? Hoffentlich zu einem zustand der mich zufrieden und Glücklich macht. Meine Freunde nah bei mir keine Einsamkeit mehr. Das ist jetzt Agenda Nummer 1...
Ich will auch aus diesem winzigen Käfig raus den langsam macht er mich wahnsinnig.

Montag, 3. Oktober 2011

Forever Alone

Zur Zeit erlebe ich eine wirklich verrückte Zeit. Ich wache morgens auf mit dem Gefühl totalen Chaos in meinem Kopf. Mein  treuster freund Krähe habe ich ihn  eines Tages hier getauft spielt verrückt und überlässt mich hier meinem Chaos. Ohne Arbeit zu sein verursacht nur allzuschnell eine einkehrende erkenntnis der nutzlosigkeit des eigenen seins. Ich denke Menschen brauchen Arbeit oder wenigstens genug mittel um alles tun zu können was sie sich wünschen um nicht verrückt zu werden. Ich fange schon an in Gedanken mit mir selbst zu sprechen und mir wird klar das das nichts weiter ist als die nachfolge der Isolation. Nicht viel mehr und nicht viel weniger ist meine Situation zur zeit. Ich brauch einfach jemandem an dem ich mich festhalten kann. Tag für Tag Krähe war dieser Mensch wenigstens meistens. Doch ich fühle mich verlassen einsam in dieser Wohnung. Oft liege ich stundenlang wach und reflektiere wieder und wieder mein Leben. Wie es ein Gefängnisinsasse es wohl tun würde. Heute ist auch wieder einer der Tage an denen ich mich vollkommen alleine fühle auf der Welt. Ich vermisse meine Familie und den täglichen Umgang mit ihnen sehr und würde mir wünschen dort wieder eine weile wohnen bleiben zu dürfen um nicht mehr so allein zu sein. Vor allen dingen Nachts geht es mir aus irgendeinem Grund um den Faktor tausend besser wenn noch jemand da ist und sei es auch nur schlafend. Ich hoffe bald wieder arbeiten zu gehen und meine Freizeit auch wieder als solche zu empfinden zeit die ich nicht totschlagen muss sondern genießen kann.
Ach und dann noch das wesen das ich einst Göttin nannte trat auf mich zu mit der bitte das wir uns nie wieder sprechen sollten. Damit sie ein richtiges neues leben anfangen kann ohne mich als theoretische ausflucht ohne die Kontrolle meinerseits. Frei zu tun und zu lassen was sie möchte. Also habe ich kurz überlegt und mir schweren Herzens vorgenommen ihr etwas vorzuspielen. Also habe ich mich künstlich aufgeregt und ein Schmierentheater der Superlative abgezogen das es einfacher machen sollte mich für immer los zulassen. Ein wenig versuche ich mich jetzt selbst immer noch davon zu überzeugen das das der richtige weg war. Aber so ist das wohl in meinem Leben immer. Meiner Vergangenheit trennt sich immer wieder von mir in sauberen klaren schnitten.
Hoffentlich bitten mich meine derzeitigen freunde nicht auch eines Tages so drastisch mich von ihnen zu trennen.
Es gibt noch soviel über das ich schreiben und reflektieren könnte. Aber ich sollte schlafen damit ich morgen die anrufe der Job Agenten nicht verpasse.

Gute Nacht Welt.
Gute Nacht Chaos.

Dienstag, 6. September 2011

Sonntag, 4. September 2011

Suche und wir werden finden


Meine Nacht geht nie zuende
Wenn ich ihn doch nur fände
den Kern der mein leben war
mir ging es doch so wunderbar

Ich greife nach keinen Sternen mehr
Wünsch mir nur mehr kräfte her
Kräfte mich zu fassen zusammen zu reißen
die zähne wieder zusammen zu beißen

Aufzustehen und zu schaffen
nicht tag für tag von neuem erschlaffen
Jeden Tag komme ich näher an den Abgrund
Inneres grau ehemalig bunt

Allein fühl ich mich trotz all der Menschen dort
Allein bin ich jetzt hier in der meiner endlosen Nacht
Ich komme immer näher die Zeit ist wieder fort
Ich hab sie schon verloren die in mir tobende schlacht

Wünsch mir eine Hand die ich ergreifen kann am äußersten Rand
meines Abgrunds und jemand der meine Gedanken bannt
In eine finstere Truhe... weit fortgetragen
und mich glücklich macht wie in früheren tagen

Also lass ich mich fallen Mädchen aus nichts
wirst du mich fangen Mädchen aus nichts
Ich spüre verlangen Mädchen aus nichts
wieder zu lachen Mädchen aus nichts



Montag, 15. August 2011

Zeit verstreicht Ernüchterung bleibt

Immer wieder werfe ich einen Blick zurück um festzustellen das dort nichts ist das ich zu verändern vermag. Ich würde so vieles ändern so viele Wege anders gehen. Währe Freunden anders begegnet, hätte mich anders gezeigt vielleicht zuverlässiger vielleicht erbauter. Ich weiß es nicht. Ich vermute ich hätte auch nie jemandem gestanden das ich verliebt bin rückwirkend war es immer ein herber Verlust. Ich habe einfach keine lust mehr ständig alles aus meinen Händen gleiten zu sehen wie Sand. Ich würde meine Freunde erbitten mich neu kennen zu lernen mir noch eine Chance zu geben. Das Leben bitten manche früher kennen zu lernen. Manche nie. Und von der zukunft würde ich mir wünschen meine Träume nicht so unmöglich erscheinen zu lassen. Irgendwann ist auch ein Traum zu lange her...
Ich will wieder so wie früher das ganze Wochende mit meinen freunden vertrödeln. Lachend mit träumen oder Hoffnung in den Augen das zusammen sein war das schönste. Manche von uns haben einfach nur etwas vergessen wollen manche einfach nur spaß haben doch eins waren wir glaube ich immer. Glücklich.

Und meine Tage verschieben sich immer mehr in die Nacht es ist jetzt 7:40 im Wunderland und ich gehe schlafen. Meine Tage kommen mir vor wie eine tickende Zeitbombe. Tausend dinge müssen erledigt werden und ich tue NICHTS. Ich kann auch nicht ich habe keinerlei Motivation mehr keine freunde die mich brauchen keine Familie die mich braucht. Ich habe nur noch das Gefühl eines jeden last zu sein völlig überflüssig in dieser meinem Innersten feindlich gesinnten Welt.
Egal was ich anfange es scheitert und wenn etwas anfängt holprig zu funktionieren scheitert es an meiner Einstellung. Ich hab es satt zu scheitern ich hab es satt aufzustehen ich hab es satt zu leben und sicherlich denkt der ein oder andere. Ach Gott es gibt menschen die kämpfen um ihr überleben die ringen mit dem Tod. Doch meine Probleme sind eben anderer Natur. Ich sehe keinen sinn in all dem hier keinen tieferen sinn. Ich fühle mich verloren allein auf einer Insel gestrandet ohne Aussicht je wieder einen Menschen zu treffen. Ich ringe auch mit dem Tod nämlich mit der einfachen und doch so komplexen Entscheidung weitermachen oder nicht? Leben oder nicht Weiter scheitern oder endlich alle zu ende bringen. Sicher könnte ich einfach abwarten es könnte ja besser werden. ABER ICH HAB KEINE LUST MEHR.
Ich hatte schon vielen dingen eine Engels Geduld. Mit meinem Glück meinem Schicksal meinem Liebesleben Meiner Arbeit meinen Mitmenschen und auch sonst mit vielen vielen Kleinigkeiten aber jetzt muss doch endlich mal Schluss sein.
wenn es irgendetwas gibt das mich hört ein gott das schicksal der äther ein geist oder sonst was schick mir jemanden der mich braucht. Ich brauche das wirklich ich brauch das das ist mein ernst. Ich lass es sonst einfach bleiben.
Nunja genug ins nichts geläutert und geschrien. Ich werde jetzt schlafen um wieder aufzustehen um nichts zu tun

Dienstag, 2. August 2011

Wieder da

Ich war in München dieses Wochenende auf der Suche nach meinem Glück bin ich fündig geworden aber leider nicht so wie ich mir das vorgestellt habe. Es ist unmöglich sie ist unerreichbar für mich und für auch sonst jeden. Also kann ich mich wieder mal nur meiner üblichen Melancholie hingeben um festzustellen das ich alleine bin wenn ich mal wirklich jemanden gebraucht hätte. Also gebe ich mich jetzt wieder der Sinnlosigkeit meiner liebsten Sünde hin...


Sonntag, 26. Juni 2011

Mann muss nur warten

Es ist wirklich so. Man muss nur warten dann wird alles besser bald hab ich dieses kapitel hinter mir und dann kann mein leben so wie ich es mir vorstelle langsam aber sicher beginnen.

Ich freue mich darauf zu sehen wie sich meine Freunde mit mir weiter entwickeln wie sich unsere Schicksale immer wieder kreuzen und wie wir auch sonst noch eine Menge spaß haben werden. Ich weiß einfach das es so sein muss. Jetzt muss ich nur noch Arbeit finden eine Maschine in die ich mich als Zahnrad einsetzten lassen kann und anfangen effektiv zu arbeiten. Das wird mir vieles erleichtern. Meinen Alltag endlich strukturiert zu durchleben. Feste Tage zu haben an denen ich mich sinnvoll beschäftigen kann. Ich freue mich schon so unglaublich darauf endlich richtig zu leben. Bald schon bald...