Dienstag, 24. April 2012

Einsamkeit ist schrecklich

Manchmal sieht man in sich selbst hinein horcht auf etwas das einem einen Grund liefert Morgens aufzustehen. Und dann entdeckt man das da einfach nichts ist. Man sieht in den Spiegel und möchte nicht glauben das man die Person ist die man im Spiegel sieht. Ihre Augen sind so leer so emotionslos und kalt. Ich entdecke keine Lebensfreude mehr. Tief in mir schreit etwas wie verrückt nach Wahnsinn als einzigem Ausweg aus dieser Farce die sich Leben nennt. Die Höflichkeiten die Rolle des Gut- menschen sie ekelt mich an. Ich will kein netter Mensch mehr sein. Ich will nicht verständnisvoll und Hilfsbereit sein niemand ist es schließlich für mich. Wenn ich in den Spiegel starre um 4 Uhr Nachts und kaum viel mehr als meine eignen Schemenhaften Umrisse erkennen kann. Denke ich ich blicke in meine eigene Seele und falle im freien Fall in ein loch aus purer unbeschreiblich klarer Dunkelheit. Ein Ruck durchfährt mich, ein Schauer, dass Gefühl das Ende des Universums berührt zu haben. Erst wenn man alles aus den Augen verloren hat, alle Ziele aufgegeben und nach nichts weiter als einem Sinn ruft, erst dann entdeckt man wie unbedeutend man ist. Diese Welt braucht mich nicht Diese Welt erträgt mich nicht. Diese Welt ist vollkommen ohne Faszination für mich. Und ich auch für sie.
Wenn niemand deinen Schmerz mit dir teilt wird er eines Tages unerträglich und erdrückt dich. Er frisst dich auf mit Haut und Haaren und lässt dich entweder verschwinden oder verwandelt dich in einen wahnsinnigen. Ein Irres Monster das die Realität loslässt um seine eigene Realität zu finden. Um sich dann für immer in einem Alptraum aus grellen Farben und bereits erlebten Erinnerungsfetzen zu wälzen.

I never asked for this...

Donnerstag, 19. April 2012

Icarus Part 2

Meine Sehnsucht ist stark gewachsen die letzten zwei Tage. Ich fühle mich verloren und wünschte ich könnte vergangen sein und als winziger teil in meinen Freunden und meiner Familie weiter leben. Doch so funktioniert es leider nicht. Wenn ich die Welt heute verlasse, wäre ich schneller vergessen als Ich es mir lieb ist und so ist der einzige Grund aus dem ich morgen früh aufstehe, das ich für andere da sein kann.
Ich... betrachtet im Spiegel muss krank sein. Ist es nicht der Wille eines Jeden Menschen seinen eignen Vorteil und nur sein eigenes Glück zu finden? Warum bin ich so anders warum kann ich nicht glücklich sein ohne jemand anderen... Ich weiß es nicht.
Manchmal wenn ich meine Augen schließe verlasse ich meinen Körper und tauche in eine fantastische Welt ein, voller Wunder und gigantischer weiser Wesen. Eine Welt von Titanen erschaffen, eine Welt von Giganten zusammengehalten. In harten Zeiten verliere ich mich nur allzu oft darin und erwische mich dabei wie ich jemandem nicht richtig zugehört habe. Wie ich an der Kasse vergessen habe meinen Geld beutel herauszuholen. Oder wie ich vergesse weiter zu schreiben und plötzlich durch meinen Bildschirm hindurchstarre.

Ich versuche mich immer mit meinen engsten zu umgeben und doch scheine ich so hilflos zu sein aus ich in meinen Kopf flüchte.
Doch mittlerweile kann ich endlich etwas begründen worüber ich solange schon nachgedacht habe.

The bird of Hermes is my name. Eating my wings to make me tame.

Warum will ich diesen einen Ausspruch so dringend auf meinem Körper geschrieben haben? Er drückt meine Sehnsucht aus. Mein Wunsch mehr als ein Mensch zu sein und dabei gleichzeitig das ich mich völlig aufgeben muss, mich selbst fressen um jemals mit einer Frau glücklich zu werden. Nur wenn ich mich voll und ganz hingeben darf und kann. Mich jemandem Opfern der das Opfer zu schätzen weiß und es auch haben möchte.
Ich bin ein verlorener Denker in einem Meer aus Wahnsinnigen. Und greife nach meinen eigenen Flügeln um mich anzupassen und selbst wahnsinnig werden zu können.

Eines Tages wird dieser Spruch meinen Körper verzieren spätestens wenn er es wert ist verziert zu werden.

finstere Träume wünsche ich...

Montag, 16. April 2012

Icarus

3 Uhr...

Nachts wie bedeutungslos und allein kannst du dich fühlen wenn du in den Himmel siehst? Die unendliche Weite wird dir erst bewusst wenn du die Einsamkeit um dich begreifst. Wie unwichtig ein jeder Einzelne von uns ist. Wie unbedeutend wir im Gesamten sind. Das einzige was wir tun können ist einander festzuhalten und zu Hoffen das man uns genug Zeit lässt einen Sinn in dem zu erkennen, warum und für was wir sind. Ich habe nie nach einem Leben gefragt.
Um einen fiktiven Namensbruder zu zitieren "I never asked for this. "
Manchmal fühle ich mich wie Ikarus der mit aller Macht versucht höher und höher zu fliegen nur um dann der unumstößlichen Kausalität der Götter zum Opfer zu fallen und mit brennenden Flügeln zu Boden zu stürzen.
Manchmal tief in der Nacht wenn die Kinder, Mütter und ihre Ehemänner schlafen, wenn die einsamen sich alleine in ihren betten im Schlaf winden und die sehnsüchtigen stille tränen vergießen wünschte ich mir ich könne mich erheben. Mehr sein als ein Mensch, mehr sein als was meine unschöne hülle zulässt. Kein Freigeist sondern ein Freier Geist zu sein. streifend über den Menschen unendlich weise und wachsam. Das geschäftige treiben beobachten wenn die Menschen morgens ihren Alltag aufnehmen. Da zu sein wenn die einsamen einsam sind. Da zu sein wenn Leid geteilt und da zu sein wenn leid ausgeteilt wird. Doch ich bin nur ich. Ein Mensch der alles dafür geben würde seine Grenzen zu sprengen. Neu Anzufangen, eine zweite Chance zu bekommen all das genügt mir nicht. Ich will wirklich frei sein. Frei von Angst Menschen zu verletzten und zu verlieren Frei von Angst das meine Eigene Rasse sich vor lauter Dummheit selbst auslöscht Frei von Angst Angst zu haben.

Das einzige was auf diesem Planeten wirklich wichtig zu sein scheint ist das man als echte Liebe bezeichnet. Es ist das einzige das mir das Gefühl gab nicht im falschen Körper auf dem Falschen Planeten und zur falschen zeit geboren zu sein. Ich hasse mich nicht selbst nein es ist viel Schlimmer als das. Ich bemitleide mich selbst. Wie wenig Mut und Kraft ich aufbringe mich durch diese, meine Welt zu schlagen. Wie wenig ich anderen Menschen gebe und wie wenig ich mir selbst bedeute.

Manchmal sehne ich mich nach einem Kampf, er erscheint mir das Perfekte ziel eines Mannes zu sein. Ein Kampf um die Geliebte zurück zu erobern oder ein Kampf um das Böse vernichten zu können und die Welt zu einem besseren ort zu machen. Doch sehe ich ihn nicht MEINEN Kampf....

Wiederum gibt es andere Zeiten da ich nur erhoffe eines Tages jemanden zu finden der das fehlende Puzzelteil in meinem Leben ist der meine Rätsel aufdecken und meine Leiden und meine Sehnsucht nach dem Unerreichbaren lindern kann.
Vielleicht erkenne ich ja bald jemanden als diese fehlende stück.

Montag, 9. Januar 2012

Monster

Manchmal bin ich noch wach.
Dann reflektiere ich alles. Mein leben meine Sorgen meine zeit.
und wann immer ich das tue.
Bin ich im innersten schwarz wie die Nacht die ich betrachte.
Ich vermisse die Dunkelheit, die Nacht fühle mich zu einem einsamen gefürchteten Dasein hingezogen. Eine Ungestalt, ein Monster.

Montag, 21. November 2011

Was gibt es viel zu sagen

Und wieder dreht sich das Rad weiter. Später zur Arbeit Später zur Freude später zur Sorglosigkeit. Während manche Menschen versuchen glücklich zu werden hab ich das Gefühl, das mein einziger Lebenssinn darin besteht nicht verrückt zu werden. Und natürlich meine Sorgen und mein immer unter der Oberfläche brodelnder Hass über meine eigene Unentschlossenheit. Es gibt nur wenige dinge die mich davon abhalten. Freunde stehen hier an erster Stelle. Danach mein Bruder der mir in dieser Welt immer halt gibt.
Ach es gibt so viele dinge die ich geregelt haben möchte. Um sie einfach endlich zu vergessen oder sie wenigistens zu ändern. Zur zeit frage ich mich ob es nicht zeit wird jedem einfach immer die warheit zu sagen vor allem meinen Freunden. In iherer nähe bin ich zwar schon weitestgehend ich selbst und doch nhalte ich mich immer wieder zurück bin diplomatisch und halte meine eigenen richtigen gefühle zurück.
Ich quäle mich selbst und suhle mich in selbstmitleid und jeder Tag an dem ich alleine bin bringt mich einen paar cm näher an den Abgrund vor dem ich mich so fürchte.
Jeden tag an dem ich alleine bin wünsche ich es wäre mein letzter tag. Ich bin sozial so verendet das ich mir gar nicht mehr zu helfen weiß und jeden morgen mit dem gefühl aufwache bei den kleinsten dingen schon garantiert zu versagen. Ich habe mein selbstwert entgültig verloren und meine motivation weiter zu machen besteht aus monothonie. Doch wenigstens habe ich arbeit...und freunde die immer mal wieder nach mir sehen...

Montag, 17. Oktober 2011

Neues Kapitel Lektion 476


Erwarte keine Wunder. Ich hatte auf mehr gehofft und falsch gewettet. Ich denke immer noch das es aufwärts geht. Aber wohin? Hoffentlich zu einem zustand der mich zufrieden und Glücklich macht. Meine Freunde nah bei mir keine Einsamkeit mehr. Das ist jetzt Agenda Nummer 1...
Ich will auch aus diesem winzigen Käfig raus den langsam macht er mich wahnsinnig.

Montag, 3. Oktober 2011

Forever Alone

Zur Zeit erlebe ich eine wirklich verrückte Zeit. Ich wache morgens auf mit dem Gefühl totalen Chaos in meinem Kopf. Mein  treuster freund Krähe habe ich ihn  eines Tages hier getauft spielt verrückt und überlässt mich hier meinem Chaos. Ohne Arbeit zu sein verursacht nur allzuschnell eine einkehrende erkenntnis der nutzlosigkeit des eigenen seins. Ich denke Menschen brauchen Arbeit oder wenigstens genug mittel um alles tun zu können was sie sich wünschen um nicht verrückt zu werden. Ich fange schon an in Gedanken mit mir selbst zu sprechen und mir wird klar das das nichts weiter ist als die nachfolge der Isolation. Nicht viel mehr und nicht viel weniger ist meine Situation zur zeit. Ich brauch einfach jemandem an dem ich mich festhalten kann. Tag für Tag Krähe war dieser Mensch wenigstens meistens. Doch ich fühle mich verlassen einsam in dieser Wohnung. Oft liege ich stundenlang wach und reflektiere wieder und wieder mein Leben. Wie es ein Gefängnisinsasse es wohl tun würde. Heute ist auch wieder einer der Tage an denen ich mich vollkommen alleine fühle auf der Welt. Ich vermisse meine Familie und den täglichen Umgang mit ihnen sehr und würde mir wünschen dort wieder eine weile wohnen bleiben zu dürfen um nicht mehr so allein zu sein. Vor allen dingen Nachts geht es mir aus irgendeinem Grund um den Faktor tausend besser wenn noch jemand da ist und sei es auch nur schlafend. Ich hoffe bald wieder arbeiten zu gehen und meine Freizeit auch wieder als solche zu empfinden zeit die ich nicht totschlagen muss sondern genießen kann.
Ach und dann noch das wesen das ich einst Göttin nannte trat auf mich zu mit der bitte das wir uns nie wieder sprechen sollten. Damit sie ein richtiges neues leben anfangen kann ohne mich als theoretische ausflucht ohne die Kontrolle meinerseits. Frei zu tun und zu lassen was sie möchte. Also habe ich kurz überlegt und mir schweren Herzens vorgenommen ihr etwas vorzuspielen. Also habe ich mich künstlich aufgeregt und ein Schmierentheater der Superlative abgezogen das es einfacher machen sollte mich für immer los zulassen. Ein wenig versuche ich mich jetzt selbst immer noch davon zu überzeugen das das der richtige weg war. Aber so ist das wohl in meinem Leben immer. Meiner Vergangenheit trennt sich immer wieder von mir in sauberen klaren schnitten.
Hoffentlich bitten mich meine derzeitigen freunde nicht auch eines Tages so drastisch mich von ihnen zu trennen.
Es gibt noch soviel über das ich schreiben und reflektieren könnte. Aber ich sollte schlafen damit ich morgen die anrufe der Job Agenten nicht verpasse.

Gute Nacht Welt.
Gute Nacht Chaos.